Die 2cGK in Brüssel
Unsere Reise begann am Montag, dem 23. Juni, mit der Abfahrt um 7:51 Uhr. Über Passau und Frankfurt fuhren wir mit dem Zug nach Brüssel. Die Fahrt war zwar lang, aber wir nutzten die Zeit, um uns besser kennenzulernen. Besonders lustig war die erste Stunde im Ruheabteil der ÖBB – dort war erstmal Geduld gefragt, bevor wir richtig ins Gespräch kamen.
Am Dienstag, dem 24. Juni, startete unser Tag früh. Um 7:25 Uhr trafen wir uns vor dem Hotel und machten uns gemeinsam auf den Weg zum Europäischen Parlament. Die Sicherheitskontrollen erinnerten uns ein wenig an einen Flughafen, aber alles verlief reibungslos. Besonders spannend war die Begrüßung durch Herrn Andreas Schieder, einen österreichischen EU-Abgeordneten. Danach hörten wir einen Vortrag von Frau Klara Molnar-Nagy, die uns die Arbeit der EU näherbrachte. Sehr spannend war, dass dieser Vortrag insgesamt 4 verschiedene Sprachen beinhaltete, und Frau Molnar-Nagy fließend zwischen diesen 4 Sprachen hin- und herwechselte, um mögliche Sprachbarrieren zu überwinden. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Entscheidungen im Parlament getroffen werden, die unser tägliches Leben beeinflussen.
Ein besonderes Erlebnis an diesem Vormittag war auch das Treffen mit Schüler*innen einer belgischen Schule. Gemeinsam nahmen wir an den Programmpunkten im Parlament teil. Der Austausch war zwar sprachlich herausfordernd, aber mit etwas Kreativität und Offenheit konnten wir uns gut verständigen. Es war spannend, andere Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen – eine Erfahrung, die den Tag noch bereichernder machte.
Am Nachmittag besuchten wir die Ständige Vertretung Österreichs bei der EU. Dort führten wir ein Gespräch mit Herrn Georg Luke über Asyl- und Migrationspolitik – ein Thema, das wir sonst nur aus den Nachrichten kennen. Den Tag ließen wir mit einer Stadtführung durch Brüssel ausklingen – das historische Zentrum war wirklich sehenswert.
Am Mittwoch ging es etwas entspannter weiter. Nach dem Frühstück fuhren wir mit den Öffis zu „Mini Europe“. Dort konnten wir ganz Europa im Miniaturformat entdecken – das war nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Anschließend besuchten wir das Atomium, das von außen wie ein riesiges Kunstwerk aussieht. Innen konnten wir uns frei bewegen und die Aussicht genießen.
Auch an diesem Vormittag begleiteten uns wieder die Schüler*innen der belgischen Partnerschule. Gemeinsam erkundeten wir Mini Europe und das Atomium. Trotz der sprachlichen Unterschiede hatten wir viel Spaß – mit Händen und Füßen, kleinen Spielen und gemeinsamen Aktivitäten funktionierte die Verständigung erstaunlich gut. Der Austausch war eine tolle Erfahrung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am Abend trafen wir uns im Hard Rock Cafe Brüssel zum gemeinsamen Abendessen – ein echtes Highlight.
Am Donnerstag hatten wir noch etwas Freizeit, bevor wir aus dem Hotel auscheckten. Einige von uns nutzten die Zeit für einen letzten Spaziergang oder um Souvenirs zu kaufen. Um 12:25 Uhr traten wir schließlich die Heimreise an. Die Zugfahrt war lang, aber wir hatten viele Eindrücke im Gepäck. Für uns war die Exkursion nicht nur informativ, sondern auch ein tolles Gemeinschaftserlebnis – wir würden sofort wieder mitfahren!
Wir bedanken uns herzlich bei ERASMUS+. Durch die großzügige Förderung dieses Projekts wurde uns diese unvergessliche Reise überhaupt erst ermöglicht.
Mit besten Grüßen,
die Schülerinnen und Schüler der 2cGK4
