Erasmus+ Job Shadowing am IES Antonio Machado in Alcalá de Henares
Drei Tage voller Inspiration, neuer Perspektiven und internationalen Austauschs: Im Rahmen des Erasmus+ Job Shadowings besuchten Beverley Allen-Stingeder und Ich, Larissa Kwetina das IES Antonio Machado – eine der größten öffentlichen Bildungseinrichtungen der Region mit rund 3.500 Schülerinnen und Schülern.
Das vielfältige Bildungsangebot reicht von der klassischen Sekundarstufe über berufliche Ausbildungen im Gesundheitsbereich bis hin zu Erwachsenenbildung und Distance Learning.
Bereits der herzliche Empfang durch die Schulleitung machte uns deutlich, dass Bildung dort modern, praxisnah und zukunftsorientiert gedacht wird. In den besuchten Unterrichtseinheiten – unter anderem in Phytotherapie, Krankenpflege und Pharmakologie – erlebten wir einen Unterricht, der Fachwissen lebendig werden lässt.
Rollenspiele mit realitätsnahen Szenarien, digitale Präsentationen mit verpflichtendem, argumentativ begründetem Fazit sowie motivierende Kurz-Quizformate zur Wiederholung sorgten für ein hohes Maß an Aktivierung und Eigenverantwortung der Lernenden.
Theorie und Praxis gingen dabei nahtlos ineinander über. Ein besonderes Highlight war die praktische Laborarbeit: Die Herstellung eines Sirupus simplex wurde nicht nur fachgerecht durchgeführt,
sondern auch digital dokumentiert. Diese Verbindung aus praktischer Tätigkeit und strukturierter Reflexion schafft nachhaltige Lernerfahrungen – ein Ansatz, der uns beide besonders beeindruckte.
Wie eng schulische Ausbildung und berufliche Realität miteinander verzahnt sind, zeigte sich auch beim Besuch des Pharmaunternehmens Bayer. Dort wurde deutlich, wie wichtig eine praxisorientierte Ausbildung
für einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben ist.
Für Beverley und mich war dieses Job Shadowing fachlich wie persönlich eine große Bereicherung.
Wir konnten innovative Unterrichtsideen mitnehmen, ein anderes Bildungssystem aus nächster Nähe kennenlernen und wertvolle Impulse für die eigene pädagogische Arbeit gewinnen.
Vor allem aber zeigte der internationale Austausch einmal mehr: Wenn Schulen über Ländergrenzen
hinweg zusammenarbeiten, entstehen neue Ideen, frische Perspektiven – und echte Weiterentwicklung.
